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Hochpotenzen statt Pflanzenschutzmittel
Können Pflanzen mit Homöopathie behandelt werden? Erstmals fand in der Schweiz am 12. Mai in Zug ein Symposium mit hochkarätigen Referentinnen und Referenten zu diesem Thema statt.
Pflanzenkrankheiten werden heute in der Regel mit chemischen Pflanzenschutz- oder Düngemitteln behandelt. Darunter leiden jedoch nicht selten der Boden und das Grundwasser. Nun tut sich ein neuer, giftfreier Weg und umweltfreundlicher Weg auf: die Anwendung von Homöopathie an Zier- und Nutzpflanzen, bei Pflanzenkrankheiten und Schädlingen. „Pflanzen reagieren auf die homöopathische Behandlung gleich gut wie Menschen oder Tiere“, betonte die deutsche Homöopathin und Buchautorin Christine Maute, die als Referentin für das Symposium vom 12. Mai in Zug im Einsatz stand. Ein weiterer Pionier auf dem Gebiet der homöopathischen Behandlung von Pflanzen ist Vaikunthanath Das Kaviraj, Agrar-Homöopath und Buchautor aus London. In seinem Referat in Zug beschrieb Vaikunthanath Das Kaviraj einige homöopathische Mittel für Garten und Landwirtschaft genauer beschreiben.

Heinz Weder und Christiane Maute
Erfolgreiche Behandlung mit Hochpotenzen
Die Vision des Homöopathie-Gründers Samuel Hahnemann, dass Krankheit nur in einem lebendigen Wesen durch Störung der Lebenskraft entstehen kann, werde bei der erfolgreichen Behandlung erkrankter Pflanzen mit Hochpotenzen bestätigt, zeigte sich der Referent Heinz Weder, eidgenössisch diplomierter Drogist und Homöopath HVS, überzeugt. Heinz Weder berichtete in Zug über seine Erfahrungen und Projekte rund um die Anwendung der Homöopathie bei Pflanzen. Das Symposium rund um die Anwendung homöopathischer Mittel bei Pflanzen war schweizweit ein Novum, wie Peter Oswald vom Organisationsteam der SHI betonte.

Vaikunthanath Das Kaviraj
Fabrice Müller, journalistenbuero.ch
Weitere Bilder vom Anlass finden Sie hier...
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